Werdtstrasse in Lyss

Es läuft nicht immer auf ein «Entweder oder» hinaus. Beim Neubau der KUFA Lyss war die Verknüpfung zweier entgegengesetzter Richtungen Programm: Das Gebäude sollte sein kulturelles Innenleben als prägendes Element in den Fokus rücken, ohne dabei auf eine eigene Identität zu verzichten.

Das asymmetrische Schrägdach schneidet die darunterliegenden Räume auf ihre jeweils benötigten Höhen zu, kreiert individuelle Stimmungen und nutzt die akustischen Eigenschaften hervorragend aus. Die unbeheizte, regen- und windgeschützte Wandelhalle dient nicht nur als unbeschallter Aussen- und Begegnungsraum. Dank raffiniertem Lichtkonzept signalisiert sie gleichzeitig als fernwirkender Leuchtkörper die KUFA-Aktivitäten nach aussen. Die scharf zugeschnittene Gebäudeform und die schnörkellose Gestaltung des Grundrisses werden durch einfache, robuste Materialien wie Holz, Beton und Wellblech unterstützt. Deren Abnützung verschafft dem Gebäude eine ganz spezielle Identität.

Bauherr: Stiftung Kulturhalle Lyss
Ort: Lyss
Gesamtkubatur: 7100 m3 / 1340 m2
Projekt und Realisierung: 2007 – 2010
Fotos: Stefan Weber
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